Morgens mit Handschuhen gestartet, abends in Badehose angekommen. So könnte ich wohl am besten das Wetter beschreiben. Nun bin ich in Frolovo, das ist ca 150km nördlich von Volgograd. Von dort aus geht's dann Richtung Astahan an der Volga weiter. Die Landschaft ist derweil recht dürftig, Steppe und landwirtschaftliche Weiten wechseln sich ab. Seit zwei Tagen klebe ich auf einer recht üblen Strasse: Panzerplatten, alle fünf Meter Da-dung...da-dung... Gleich muss ich erstmal die Speichen nachziehen. Nebenbei recht viele LKWs. Nicht gerade der Radlspass. Ab Volgograd wirds dann aber auf Nebenstrecken wieder ruhiger. Im Moment bin ich gut drei Tage im plus, werde also ab Astrahan noch etwas Richtung Kaukasusgebirge weiter radeln. Gestern hatte ich einen Platten. Ein dünner Draht fand den Weg durch die Pannenschutzeinlage eines 1500km alten Conti-Reifens.... zzzz... ;-). Nahrungstechnisch alles super, Brot meist recht gut und schon viele sehr sehr leckere Süssteile entdeckt. So, die Jungs hier im Computerladen wollen ihr Netzwerkkabel wieder haben...
Liebe Grüsse,
Andreas.
Russland per Rad.