Die Sierras liegen nun hinter mir, und ich bin heute im Land des Galaos eingetroffen. Gut 120km sind es bis zur Hauptstadt am westlichen Ende des europäischen Festlandes. Montag geht's dann von Lissabon via Mallorca und Köln nach Izmir. Interessante Reiseroute, dank Zeitzonen und Nachtflugregelungen kosten die gut 5000km Luftlinie nur eine Nacht Schlaf, so dass es am Dienstag Morgen dann schon bei Çay und Döner am östlichen Ende Europas weiter gehen kann. Das mediterrane Flair in den letzten Tagen war einfach mal wieder nett. Von Cafebar zu Cafebar, einen local vino tinto auf dem Campingplatz und Tagestemperaturen bei um die 30 Grad machen Radreisen zum echten Urlaubserlebnis. Leider war es wieder sehr gegenwindig und, da es erst um 9.30 uhr morgens so richtig hell war, musste ich doch leider bei durchschnittlich 110km pro Tag mehr auf die Uhr gucken, als mir lieb war. Dem Fahrrad geht's auch gut. Keine einzige Panne bis jetzt. Ich hatte mir für die Tour noch ein neues Hinterrad gekauft, da das alte von den russischen Strassen doch nicht mehr so vertrauenserweckend war. Eigentlich sollte ich nach 200km die Speichen nachziehen. Es hat nun 900km runter... naja, morgen, ganz bestimmt ;-)! Ich habe etwas Gas gegeben, um einen Tag Zeit für Lissabon zu haben, da ich es 2003 leider nur bei Regen gesehen habe, morgens sollte da also noch Zeit zur Fahrradpflege sein... Also, haltet durch im herbstlichen Deutschland, der nächste Frühling kommt bestimmt ;-).
Gruss, Andreas.
Portugal per Rad.