Fast schon peinlich, aber als ich ca 60km vor der Stadt durch Touribadeorte kam, fiel mir auf, das Odessa wie Ibiza klingt. Für den Rest des Tages ging mir der Tourischlagerhit "Oh, we going to Ibiza" in abgewandelter Form "Oh,we going to Odessa" nicht mehr aus dem Kopf...
Ja, rchtig, ich bin jetzt in Odessa, am Ziel meiner Donaudelta-Tour. Apropos Ibiza: Die letzte Kaukasustour startete ja im Südosten der Ukraine, da hatte ich das Gefühl, dass die halbe Ukraine betrunken ist, das war diesmal im Südwesten nicht so. Die ukrainische Donau- und Odessa-Region scheint auch nicht so ärmlich.
Was unterscheidet nun Rumänien von der Ukraine? Während die Strassen in Rumänien super asphaltiert waren, gab es kaum brauchbaren Jogurt oder Fruchtsaft. Während ukrainische Strassen mit ihren Schlaglöchern an Hamburger Radwege erinnern, gibt es jedoch an jeder Milchkanne guten Jogurt und sehr leckere Fruchtsäfte ;-).
Morgen geht es mit Carpatair von Odessa nach Bari in Italien. Von dort 135km la dolce vita bis Brindisi, mit dem Zug zurück nach Bari und dann nachts mit der Fähre nach Durres in Albanien. Ich freue mich auf die unzähligen Cafebars am Wegesrand und wünsche Euch eine schöne letzte Frühlingswoche,
Andreas.
Ukraine per Rad.