Im Bus in Istanbul vom Taksim zum Otogar traf ich einen Türken, der serbische, türkische, deutsche und belgische Vorfahren hat. Er konnte sehr gut deutsch. Wir unterhielten uns über Staatsanhörigkeiten, Glauben und die EU. Seit diesem Gespräch begleiten mich diese Themen in dieser Region: In Edirne leben viele Bulgaren, vor der Moschee in Plovdiv werden Gemälde von Jesus verkauft. Und der Camping bei Plovdiv gehört einem Bulgaren, der mal in Leibzig gelebt hat. Nun sind es noch 120km bis Sofia. Wenn alles klappt, geht es morgen von Sofia mit dem Zug nach Kazanlak. Von dort dann wieder aufs Rad Richtung Ohrid in Mazedonien.
Die Strassen in Bulgarien sind ok, allerdings gibt es die Autobahn zwischen Plovdiv und Edirne, wie sie überall eingezeichnet ist, immer noch nicht, womit recht viele Trucks auf der Strasse 8 unterwegs sind. Jetzt auf dem Stück Plovdiv-Sofia gibt es zwar parallel die Autobahn, aber diese elendige neverending 8 ist allerdings nicht wirklich leerer... Die Sonne scheint, es ist kaum Wind, es könnte also schlimmer sein...
Bis dahin,
Andreas.
Bulgarien per Rad.