Andreas Thinius von cycleguide hat eine Vision: Das Zusammenwachsen Europas hautnah vom Fahrradsattel aus erleben. So legte er bereits mehr als 100.000km zwischen Spitzbergen und den Kanarischen Inseln, zwischen Grönlands Westküste und dem Uralgebirge zurück. Schon bald war Andreas klar, das all diese vielen Erlebnisse ihm kein Privileg sein dürfen.
Im Spätsommer 2003 war die Geburtsstunde von cycleguide. Im Rahmen der damaligen technischen Möglichkeiten entstand eine Internetseite mit einigen Infos zum Thema Radreisen in Europa. Die Technik entwickelte sich weiter, cycleguide auch. Aber auch Andreas Thinius entwickelte sich weiter und traute sich den Sprung in die Filmwelt.
Auf der ITB Messe in Berlin 2005 präsentierte sich der Reiseradler mit einem Filmwerk, das ihm selbst noch heute unter die Haut geht: Radreiseexpedition Europe...unpugged – Der Emotion Trailer. Thinius gewan den Sonderpreis für langsamen Tourismus beim Filmfestival "Das goldene Stadttor" auf der ITB 2005. Bei der Preisverleihung empfahl man ihm, daraus mehr zu machen. So eroberte der 60 Minuten lange Dokumentarfilm „Radreiseexpedition Europe...unpugged“ im Frühjahr 2006 die Herzen der Fahrradmessebesucher.
Der Radreisekontinent Europa motivierte Andreas immer wieder auf's Rad zu steigen. Im September 2010 wurde der Kilometerstand sechsstellig: 100.000 Fahrradkilometer Kultur, Abenteuer, Natur und Menschlichkeit lagen nun hinter ihm. 100.000 Fahrradkilometer auf einem Kontinent, für eine Vision: Das Zusammenwachsen Europas vom Sattel aus erleben.
Hiervon bekam auch die Agentur grenzgang aus Köln Wind. Die Agentur war von seinem unermüdlichen Engagement für den kulturellen Zusammenhalt des alten Kontinents beeindruckt. Grenzgang nominierte Andreas Thinius zum Longdistancebiker des Jahres 2011.